Termine und Anrufsystem

Liebe Kinder, liebe Eltern,
um die Wartezeiten für unsere kleinen Patienten und Sie als Eltern so kurz wie möglich und die Infektionsgefahr der kleinen Patienten möglichst gering zu halten, haben wir vor einigen Jahren ein spezielles Patientenanrufsystem in unserer Praxis eingeführt. Dieses Vorgehen hat sich mittlerweile sehr bewährt. Wir möchten Sie also bitten, sich telefonisch vor Ihrem Besuch mit unserem Empfang in Verbindung zu setzen und einen Termin zu vereinbaren.

Da es in der Kinderheilkunde durch den unterschiedlichen Zeitbedarf der einzelnen Patienten immer wieder zu Verzögerungen kommen kann, werden unsere Mitarbeiterinnen Sie zum entsprechenden Termin zu Hause anrufen, damit Sie dann mit Ihrem Kind in die Praxis zur Behandlung kommen können.

Für den Fall, dass es Ihrem Kind akut schlecht gehen sollte, kommen Sie bitte sofort in unsere Praxis!

Schon aus Gründen der Tradition der Praxis haben wir jederzeit ein offenes Ohr für unsere kleinen Patienten und vor allem für dringende Situationen und Notfälle.

Sprechstundenablauf

Liebe Kinder, liebe Eltern,
bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es trotz unserer Bemühungen immer wieder zu Wartezeiten kommen kann.
In der Kinderheilkunde lässt sich der Zeitbedarf des einzelnen Patienten niemals genau abschätzen, denn – wie Sie ja wissen – treten oft erst während der Behandlung neue Fragen und zusätzliche Probleme auf.Selbstverständlich müssen dringende Fälle schnellstmöglich versorgt werden, was naturgemäß zur Verzögerungen führt. Dementsprechend möchten wir Sie höflichst darum bitten, Geduld zu haben; wir bemühen uns nach Kräften!

Um Ihrem Kind die Untersuchung so angenehm wie möglich zu machen, möchten wir Ihnen folgende Tipps geben:

  1. Bitte bei jedem Arztbesuch eine Unterlage (z.B. Decke oder Handtuch) mitbringen,
    damit sich Ihr Kind in vertrauter Umgebung rund um wohl fühlt. Bei Säuglingen und Kleinkindern empfiehlt es sich, auch Schnuller und / oder Trinkflasche mitzubringen, um das Kind bei Bedarf beruhigen zu können.
  2. Bitte bei jedem Arztbesuch an die Chipkarte und gegebenenfalls an das U-Heft bzw. den Impfpass denken.

Bitte melden Sie sich telefonisch an und warten Sie auf unseren Rückruf, auch wenn es später werden sollte.

Für den Fall, dass es Ihrem Kind akut schlechter gehen sollte, kommen Sie bitte sofort in die Praxis.

Bitte warten Sie in einem der Wartezimmer und nicht im Treppenhaus, um Infektionen zu vermeiden.

Quarantäneräume

Liebe Kinder, liebe Eltern,
im Rahmen der Praxiserweiterung 1999 haben wir für Sie zwei Quarantäneräume eingerichtet, die es ermöglichen, Kinder mit infektiösen Erkrankungen ohne Gefährdung für sich selber und andere Menschen in der Praxis zu untersuchen. Die Räume befinden sich im Erdgeschoss und sind von außen jeweils durch einen separaten Eingang (neben dem Praxishaupteingang) zu begehen. Auch bei infektiösen Erkrankungen möchten wir Sie höflichst bitten, sich vorher telefonisch anzumelden, damit Sie dann über unser Anrufsystem zu Hause zwecks Besuch der Praxis angerufen werden können. Bei Ihrem Eintreffen vor der Praxis möchten Sie bitte den Kontakt zu anderen Kindern meiden und am Haupteingang dreimal die Praxisklingel kurz hintereinander betätigen. Unsere Mitarbeiterinnen werden sich dann über die Gegensprechanlage mit Ihnen in Verbindung setzen und die Quarantäneräume über den elektronischen Türöffner von außen öffnen, damit Sie diese dann mit Ihrem Kind betreten können.

Bitte halten Sie während Ihres Aufenthaltes im Quarantäneraum sämtliche Türen geschlossen, um auch nachträglich Infektionen der Umgebung zu vermeiden.

Infektiöse Erkrankungen in der Kinderheilkunde sind insbesondere Windpocken und Masern. Da es für Sie als Eltern oft nicht möglich ist, diese Erkrankungen selber zu erkennen, sollten Sie bei jeder verdächtigen Ausschlagerkrankung bei der telefonischen Anmeldung Rücksprache mit unseren Mitarbeiterinnen halten.

Wir haben uns mit diesem Quarantänesystem einen lange gehegten Wunsch erfüllt, da wir so den Infektionsschutz in unserer kinderärztlichen Praxis perfektionieren konnten.

Kinder, Eltern, Mitarbeiterinnen und Ärzte profitieren gleichermaßen von diesem System. In diesem Zusammenhang war es uns ein besonderes Anliegen, werdende Mütter vor eventuellen Gefahren zu bewahren.

Eigenes Praxislabor

Um unseren kleinen Patienten besonders schnell helfen zu können, haben wir ein eigenes Praxissofortlabor eingerichtet.
Da es oft um Minuten geht, sind beispielsweise die sofortige Bestimmung von Blutzucker und Hämoglobin möglich.

Aktuelle Tipps

Gut zu wissen! Auf dieser Seite erfahren Sie in Zukunft immer aktuelle Tipps rund um das Thema Kindergesundheit.

I – ZECKENSTICH
Denken Sie bitte in der entsprechenden Jahreszeit daran, Ihr Kind am Abend möglichst von Kopf bis Fuß nach Zecken abzusuchen.
Sie könnten dann rechtzeitig eine Zeckenentfernung veranlassen und dadurch das Risiko von Folgeerkrankungen möglichst klein halten.

II – FIEBER IM KINDESALTER
Fieber ist grundsätzlich eine sehr positive Eigenheit unseres Körpers. Es zeigt fast immer eine Erkrankung des Menschen an und hat zudem eine wirksame Abwehrfunktion vor allem bei Virusinfektionen. Allerdings kann das Fieber, insbesondere im Kindesalter und wenn es circa 40 Grad übersteigt, dem Menschen mehr schaden als nutzen. Extrem hohes Fieber kann den Körper durch
Trinkunlust, Austrocknung und Schlaflosigkeit derart schwächen, dass intensive Therapiemaßnahmen wie z.B. Infusionsbehandlung in der Kinderklinik erforderlich werden.

Daher ist es sinnvoll, einige Grundregeln einzuhalten:

  1. Ein fieberndes Kind sollte nach Möglichkeit ruhen.
  2. Das Kind sollte so viel wie möglich trinken. Sofern nicht parallel dazu eine Diät z.B. wegen eines Magen-Darm-Infektes erforderlich ist, sollten Sie den speziellen Geschmacksvorlieben Ihres Kindes besonders großzügig entgegenkommen.
  3. Fiebernde Kinder sollten nicht zum Essen gezwungen werden. Stattdessen empfiehlt es sich, immer mal wieder kleine kohlenhydratreiche und fettarme Mahlzeiten anzubieten.
  4. Zusätzlich oder alternativ zu einer medikamentösen Therapie können Sie auch versuchen,
    Wadenwickel durchzuführen.

BEDINGUNGEN
a) Das Kind muss älter als 6 Monate sein.
b) Der ganze Körper Ihres Kindes muss warm sein – auch Arme und Beine‚ denn der Wickel wirkt
nur dann, wenn der Blutkreislauf in der Haut ungestört ist.

Wie helfen Wadenwickel?

Sie benötigen:

– Zwei Innentücher aus Leinen, die vom Fußgelenk bis zur Kniekehle und 1,5 mal um den
Unterschenkel reichen
– Zwei Frottee-Außentücher
– Eine Schüssel mit handwarmem Wasser, dessen Temperatur 6 Grad Celsius unter der
Fiebertemperatur liegt

Bitte machen Sie die Innentücher nass und wringen Sie diese nur leicht aus, so dass sie gerade nicht mehr tropfen. Nur nasse Wickel können dem Körper Wärme entziehen, ein zu stark ausgewrungenes Tuch erzeugt dagegen Wärme. Danach wickeln Sie beide Beine vom Fußgelenk bis über die Wade mit diesen Innentüchern fest ein und legen darüber die Frotteeaußentücher bis zu den Kniekehlen. Die Wickel bleiben etwa 10 bis 20 Minuten liegen, bei sehr hohem Fieber kürzer. Die Tücher müssen Sie abnehmen, bevor sie warm und trocken werden!
Als Bettschutz können Sie ein weiteres Frotteehandtuch unterlegen. Die verwendeten Innentücher sollten sie nach jedem Wickelgang gut auswaschen, denn in den gebrauchten Tüchern befinden sich viele Stoffwechselabbauprodukte. Das Fieber sollten Sie um nicht mehr als 1 Grad Celsius senken, da sonst Herz und Kreislauf zu sehr belastet werden. Sinkt das Fieber 30 Minuten nach korrekt durchgeführten Wickeln nicht, sollte eine medikamentöse Fiebersenkung versucht werden. Selbstverständlich ersetzen die oben genannten Maßnahmen niemals die kinderärztliche Suche nach der Fieberursache.

Erste Hilfe

Liebe Eltern,
bitte bewahren Sie auch dann die Ruhe, wenn es sich um einen Notfall handeln sollte. Der Anruf beim Notarzt sollte folgende Angaben enthalten:

Was ist passiert?
Wo?
Wieviele Verletzte oder Betroffene?
Wann?
Bei Vergiftungen: Wieviel wovon?

Auffällige Erscheinungen schildern, insbesondere Bewusstseinslage, Atmung und äußere Auffälligkeiten

Bei ausreichender Kenntnis der Situation kann die Rettungsleitstelle oder der Vergiftungsnotruf Anweisungen zur Ersten Hilfe geben.

Wichtige Erste-Hilfe-Rufnummern

Notarzt: 112

Kinderärztlicher Notdienst
im rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis: 02241 – 234 000

Notruf der Polizei: 110

Notruf der Feuerwehr: 112

Vergiftungszentrale Bonn: 0228 – 19 240

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